KÜNSTLER/INFO

Hier erhältst Du Infos zu unseren Festival Künstlern. 6 Live Acts werden von Freitag bis Sonntag auftreten. DJ-Support vor und nach den Konzerten von Martin Schmitz und Domrauschen.

 
 
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Numinos:Grains
Liveact Freitag 15.11.19

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Der Produzent, DJ, Autor und Dozent Numinos lebt in Köln. Er schreibt seit vielen Jahren die Technik und den Studiobericht in der »Groove«, testet Equipment für verschiedene Fachmagazine und unterrichtet am Institut für Popmusik (IFPOM) und Institut für Computermusik und elektronische Medien (ICEM) der Folkwang Universität. 

In seiner aktuellen Schaffensphase hat er seine angestammte Spielwiese: Dub und Downtempo verlassen und setzt sich konzeptionell und ästhetisch mit dem Thema „Granularsynthese“ auseinander. Der klangliche Nukleus ist hier das „Grain“ – es bezeichnet die kleinste Einheit, die der Granularsynthesizer den er benutzt, aus Samples ausließt. Ein „Grain“ ist gewissermaßen ein eingefrorener Moment aus einem größeren musikalischen Kontext. Hierdurch eröffnet sich dem Kölner Klangforscher die Möglichkeit, sich mit dem gesamten musikalischen Weltarchiv zu verbinden, winzige Bestandteile daraus rein aufgrund ihrer spezifischen Klanglichkeit herauszulösen, zu rekontextualisieren und so Strukturen herauszuarbeiten, die in normalem Tempo nicht hörbar sind.

Das Ergebnis sind polyrhythmische Drone-Miniaturen, die in einem Moment schwerelos, künstlich und fremdartig wirken, nur, um sich Minuten später in warm und vertraut wirkende Frequenzschichtungen zu verwandeln. Die technische Rangehensweise, bei der Numinos eine spezielle Software auf einem Touch-Rechner zum Einsatz bringt und die Grains mit den Fingern steuert, hat zur Folge, das alles, was er macht in Echtzeit, live und unmittelbar passiert. Nichts ist vorproduziert, nichts reproduzierbar – man wird unmittelbar Zeuge seiner intimen Auseinandersetzung mit den innersten Einheiten von Klang und Musik. 

 
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Mimzy & Sebastian Counts 
Liveact Freitag 15.11.19

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Mimzy (Telekinetic Bakery) und Sebastian Counts (ToiToiToi/Ghostbox) treten das erste mal gemeinsam hinter die Türen. Sie öffnen Schachteln im Dunkeln und schütteln seltsame Dinge aus den Baumkronen des Bewusstseins.

 
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Gregor–Schwellenbach
Liveact Samstag 16.11.19

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Gregor Schwellenbach is a composer, arranger and performer working in contemporary classical, avant pop and electronic club music. 

He collaborated with artists like Irmin Schmidt (Can), Kölsch, Megaloh, Lambchop and The London Symphony Orchestra. Gregor plays a dozen different instruments and his arrangements are sought after in film, TV and theaters. His taste for subversive concepts, his merciless ludic drive and his courage for catchy melodies instantly connect him to Kompakt’s music. »Gregor Schwellenbach spielt 20 Jahre Kompakt«, released for the 20th anniversary of Kompakt in 2013, gained worldwide recognition and was performed live at numerous festivals and in clubs solo or with ensemble.

Gregor collaborated regularly with Can’s Irmin Schmidt: as cocomposer of the symphony „Can Dialog“ for the London Symphony Orchestra and as orchestrator of his film scores. Since 2016 one of Gregor's main projects became »Six Pianos«, a cooperation of six international contemporary piano players performing Steve Reich's trademark composition from 1973. It sold out in a row venues like the Cologne Philharmonic Hall, Bundeskunsthalle in Bonn, the Elbphilharmonie Hamburg and the RBB Funkhaus in Berlin.The project will be - reworked and extended - continued in 2019/2020.

 
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Ozan Tekin
Liveact Samstag 16.11.19

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Ozan Tekin is a musician and producer currently based in Cologne, Germany. Before he moved to Germany, he worked as a performer/producer with many prominent artists/bands from Istanbul music scene and composed music and made sound design for theatre plays, performances and film. 

Although just a few people have heard about Ozan Tekin before, the artist from Istanbul has already shown up in prestigious scenes: as the keyboarder of the Libyan disco star Ahmed Fakroun, as a part of Cologne’s nextbigthingBoddy and also under his singer-songwriter alias Seyrek Rifat.

In October 2019, Tekin has released his debut album called 'Pillars of Salt' from Cologne based label NOORDEN, which consists of the compositions he wrote for the Turkish independent film Tuzdan Kaide and his independent ambient works. The album consists combination of dark melodies and layers of distorted, nerve-racking ambient drones and it creates a space of freedom and activity in which Ozan Tekin shows his various skills as a keyboard player and producer, but also turns his innermost to the outside: Nothing sweet or narcissistic here. Ozan Tekin's music is sometimes threatening, sometimes angry, sometimes exhausted and always under tension.

 
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Microphase
Liveact Sonntag 17.11.19

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Microphase aka Niko Tzoukmanis, eine Hälfte von Audision, hat mit "Hope is the Sister of Despair" (2013) und Tales from the Silent City (2016) zwei CD-Alben auf dem eigenen Label Flambient veröffentlicht, welches von 90er Ambient / Electronica und Detroit Techno beeinflusst ist. Seine Produktionen kann man mitunter als "Ambient with Cowbells" umschreiben und weisen die Strukturen von Techno auf, jedoch mit Betonung auf Harmonie und Raum zugunsten von Beats. Microphase spielte live bereits im Rahmen der Luminale 2014 in der Sankt Peter Kirche Frankfurt und 2016 beim Kompakt Winter Camp. Ein Vinyl-Reissue des 1. Microphase-Albums auf dem französischen Label Libreville steht an.

 
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Heiner Kruse
Liveact Sonntag 17.11.19

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Heiner Kruse ist vor allem als Drum & Bass Artist unter dem Namen The Green Man mit seinem Label Basswerk, aber auch als Autor zahlreicher Fachbücher bekannt. Den Sound einer Kirche hat er auch als Sänger eines Chores zu schätzen gelernt. Nicht zuletzt daher kam die Inspiration, für das Klang und Raum Festival in der Kirche St. Gertrud am Sonntag, dem 17. November ein eigenes Ambient Set zu konzipieren und eine Brücke zwischen verschiedenen Soundwelten zu schlagen. Dabei wird er zum ersten Mal unter seinem eigenen Namen auftreten.

Sphärische experimentelle Sounds und Field Recording sind mit und ohne Beats ein Charakteristikum seiner Musik, ebenso wie tiefe Subbässe und analoge Synths aus dem Basswerk Studio. Synth-Pioniere der 80er, Dub, Jazz, indische Raga Musik, Phillip Glass, Tangerine Dream und die Eurorack-Welt sind weitere Einflüsse, Field Recording, Sampling, Röhrenverzerrer und Granularsynthese verwendete Arbeitstechniken und Tools. Im Rahmen des vom Kulturamt Köln geförderten 22 Jahre Basswerk Kooperationsprojekts versuchte er Brücken zwischen Drum & Bass und anderen Genres zu schlagen und kooperierte er unter anderem mit Gregor Schwellenbach, Thorsten Quaeschning, Numinos und der Opernsängerin Maria Kublashvili - sowie dem Kammerchor des KMGV. Aus seinem großen Recording-Fundus wird er ein Set zusammenstellen, das Einflüsse verschiedener musikalischer Welten zeigt und den besonderen Sound.